Alles anders wegen Corona

Die Pandemie-Maßnahmen, die zum Schutz aller getroffen wurden, haben selbstredend auch auf die Auftrittslage Obels erhebliche Auswirkungen. Nahezu alle Auftritte seit Mitte März 2020 wurden abgesagt. Die Liste der Termine gibt nähere Auskunft über den Stand der Dinge.

Einige Auftritt wurden neu hinzugebucht, so eine Mix-Show im Autokino Fort Fun und eine Talkshow im Vorfeld einer Filmaufführung des „Wunders von Bern“ im Hammer Autokino an den Zentralhallen am 20. Mai 2020. Hier werden u.a. auch Schauspieler Peter Lohmeyer und der „Fritz Walter“-Darsteller Knut Hartwig anwesend sein.

Auch ein Livestream ist geplant, hierüber an anderer Stelle mehr.

Dass diese wenigen Shows, zumal mit nur geringen Gagenmöglichkeiten, die zwangsläufig entstandenen Verluste nicht ausgleichen können, liegt auf der Hand. Dennoch bleibt zu hoffen, dass es für Obel – wie die gesamte Branche – weitergehen wird.

Das tue ich, weil ich Solidarität in einer schweren Zeit ausüben möchte.

Denn die gesamte Branche darf derzeit bis auf Weiteres nur in derart eingeschränktem Maße arbeiten, dass es sich keinesfalls lohnt, Auftritte zu veranstalten. Also: Keine Einnahmen für Künstler, Veranstalter, Techniker, Caterer, Logistiker. Lebenshaltungskosten werden durch die Corona-Zuschüsse nicht gedeckt. De facto kommt all dies einem Berufsverbot gleich. Angeraten wird Hartz IV. Das ist nicht hinnehmbar und entwürdigt Tausende Kolleg*innen. Und auf absehbare Zeit wird die freie Kulturlandschaft abgewürgt. 130.000 Selbstständige und Arbeitnehmer*innen in der Musikwirtschaft fürchten um ihre Existenz.

Solang seitens der Politik keine Hilfe kommt, bleibt da nur der Weg der solidarischen Selbsthilfe. Darum meine Bitte an Euch, diejenigen zu unterstützen, die Euch zum Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen bringen.

#kulturerhalten
#supporttheartistshamm

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